Unsere Geschichte

Die Geschichte der AUGE beginnt im Jahr 1951. Damals wurde die Organisation als KPÖ-nahe Gewerkschaftsfraktion unter dem Namen „Gewerkschaftliche Einheit“ (GE) gegründet. Ziel war es, eine starke und konsequente Interessenvertretung für Arbeitnehmer:innen aufzubauen.

Ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der AUGE folgte 1971. Die GE löste sich von der KPÖ, weil diese den Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei („Prager Frühling“) unterstützte. Dadurch entwickelte sich die Organisation Schritt für Schritt zu einer unabhängigen gewerkschaftlichen Kraft.

AUGE Geschichte Gewerkschaftliche Einheit 1951

Die Entwicklung der AUGE

In den 1970er-Jahren wurde die GE zu einem wichtigen Sammelbecken für linke Arbeitnehmer:innen, die nicht Teil der SPÖ waren. Gleichzeitig engagierte sich die Organisation aktiv in sozialen Bewegungen.

So war sie unter anderem in der Anti-Atom-Bewegung sowie in der Hainburg-Bewegung beteiligt. Dadurch wurde die GE auch über die Gewerkschaft hinaus sichtbar und politisch wirksam.

Einige Gewerkschafter:innen beteiligten sich außerdem an der entstehenden „Grün“-Bewegung. Diese Entwicklungen prägen die AUGE Geschichte bis heute, denn die Organisation versteht sich weiterhin als sozial-ökologisch, demokratisch und parteiunabhängig.

Unabhängigkeit als Grundprinzip

Die AUGE Geschichte ist eng mit dem Prinzip der Unabhängigkeit verbunden. Das zeigt sich nicht nur in Positionen, sondern auch in der internen Organisation.

So gilt ein klares Verbot von Doppelfunktionen zwischen Gewerkschaftsfraktion und Parteien. Dadurch bleibt die Arbeit glaubwürdig und unabhängig von parteipolitischen Interessen.

Die AUGE ist unter dem Dach der Unabhängigen Gewerkschaftsfraktion im ÖGB organisiert. Gleichzeitig kommen viele Mitglieder aus unterschiedlichen politischen Kontexten. Dennoch ist der Großteil bewusst parteiunabhängig und engagiert sich gesellschaftlich.

AUGE Geschichte und Widerstand

Ein wichtiger Teil der AUGE Geschichte liegt im antifaschistischen Widerstand. Viele der Gründungsmitglieder waren aktiv im Kampf gegen das NS-Regime. Deshalb prägt dieser Hintergrund die Werte der Organisation bis heute.

Zu den prägenden Persönlichkeiten zählen:

Diese Personen stehen beispielhaft für zentrale Werte wie Solidarität, Mut und konsequente Interessenvertretung.