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WIR. Zwischen Integration und Differenzierung
Wir empfehlen:
16.-17. Jänner 2026 Bildungshaus Sankt Magdalena, Linz
Die 41. Gruppendynamiktage der Fachsektion GD.DG laden zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Integration und Differenzierung in Gruppenprozessen ein.
Gruppenprozesse lassen sich als ein Pendeln zwischen zwei Polen beschreiben: Integration und Differenzierung. Wenn in einer Gruppensituation integrative Kräfte wirksam sind, zeigt sich das in einem Gefühl der, beziehungsweise einer Suche nach Verbundenheit und Zusammenhalt und die Teilnehmenden betonen ihre Ähnlichkeiten.
Wenn in einer Gruppensituation differenzierende Kräfte wirksam sind, können bzw. wollen sich die Teilnehmenden als unterschiedlich und einzigartig wahrnehmen.
In jeder Gruppe ist eine Balance zwischen der Differenzierung in die verschiedenen „Ichs“ und der Integration zu einem gemeinsam hergestellten „Wir“ – eine „Wir-Ich Balance“ – zu leisten (vgl. König 2007). Bei einem Zuviel an Integration drohen Verschmelzung mit dem Kollektiv und Abschottung nach außen. Bei einem Zuviel an Differenzierung zerfällt die Gruppe. In gelingenden Gruppenprozessen hingegen wächst im Verlauf sowohl die Fähigkeit zur Integration als auch zur Differenzierung (vgl. Antons 2009)
